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Rehabilitation nach Schlaganfall

Der Schlaganfall ist weltweit nicht nur die zweite führende Todesursache, sondern auch eine Hauptursache für krankheitsbedingte Alltagsbehinderungen.

Zwar lässt sich in den letzten beiden Jahrzehnten global eine Reduktion der altersbezogenen Schlaganfall-Sterblichkeit beobachten, aber parallel ist eine Zunahme der Anzahl der Schlaganfall-Betroffenen, die in der Gesellschaft insgesamt leben, und der damit verbundenen alltagsrelevanten Behinderungen zu verzeichnen.

Dies ist ein Trend, der in unserer älter werdenden Gesellschaft auch für die nächsten Jahrzehnte erwartet wird, und damit voraussichtlich zu einer erheblichen Zunahme der Anzahl der Bürger*innen mit schweren Schlaganfall-bedingten Alltagsbehinderungen führen wird.

Spezifische Schlaganfall-bedingte Beeinträchtigungen, etwa in den Bereichen Wachheit und Bewusstsein, Kognition, Emotion, Wahrnehmung, Sprache und Sprechen, Schlucken, Armmotorik, Rumpfkontrolle, Mobilität mit Subfunktionen Stand, Gang und Gleichgewicht sind alles Teilaspekte, die zur Alltagsbehinderung beitragen können.

Grundsätzlich sind diese Behinderungen durch spezifische rehabilitative Ansätze behandelbar und reduzierbar.

Eine gezielte Behandlung mit einem Training der gestörten Körperfunktionen einerseits und einem gezielten therapeutischen Übertrag des Erlernten in Alltagssituationen reduziert nachhaltig Behinderung und fördert die Teilhabe der Betroffenen.

Dieser Behandlungserfolg wird ermöglicht durch eine spezialisierte neurorehabilitative Behandlung, zu der viele Berufsgruppen beitragen. Hierzu gehören u.a. die Ergotherapie, Logopädie, Neuropsychologie und Physiotherapie.