zellen abstammen, sich hoch spezialisieren und wohlorganisiert – wie eine Armee mit Kasernen und Spähtrupps und verschiedenen Truppeneinheiten – über den ganzen Körper verteilt sind. Sie erkennen sehr früh eindringende Erreger und haben ein ganzes Arsenal wirksamer Waffen zur Abwehr. Die Immunzellen leisten aber noch mehr. Sie müssen z.B. Nahrungsmittelantigene tolerieren, Wundheilung organisieren, eine Schwangerschaft schützen und dabei sogar für die Aufrechterhaltung der genetischen Vielfalt einer Spezies sorgen.
Defekte oder Störungen des Immunsystems führen oft zu schwerwiegenden Krankheitsbildern. Da alle Organsysteme, z.B. Haut, Niere, Auge, Lunge oder Gehirn betroffen sein können, ist die Immunologie ein interdisziplinäres Querschnittsfach.
Unsere Abteilung hat zwei Aufgaben zu erfüllen: Lehre und Forschung.
Wir vertreten das Fachgebiet Immunologie in vier Studiengängen unserer Universität, in der Humanmedizin, der Humanbiologie, der Pharmazie und der Biochemie. In allen vier Studiengängen kann man Immunologie zusätzlich vertiefend in Wahlpflichtfächern studieren. Als Besonderheit in Deutschland bieten wir in Greifswald Immunologie als Hauptfach im Diplomstudiengang Humanbiologie an.
In der Forschung konzentrieren wir uns auf Störungen der antibakteriellen Abwehr, die bis zu einer tödlichen Sepsis führen können.









