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Landeszentralstelle Psychosoziale Notfallversorgung (PSNV) 
Mecklenburg-Vorpommern


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Die Landeszentralstelle Psychosoziale Notfallversorgung (PSNV) Mecklenburg-Vorpommern steht als Ansprechpartner für alle Belange der PSNV im Bundesland Mecklenburg-Vorpommern zur Verfügung.


Leiterin:
Dipl.-Psych. Kati Möbius

Telefon: ++49 03834 86 56 95
                ++49 03834 86 56 00
Telefax: ++49 03834 86 56 05
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Psychosoziale Notfallversorgung (PSNV)

Psychosoziale Notfallversorgung (PSNV) umfasst alle Strukturen und Maßnahmen der Prävention sowie der kurz-, mittel- und langfristigen Versorgung im Kontext von belastenden Notfällen bzw. Einsatzsituationen (vgl. BBK, 2009)1.

PSNV gehört neben technischen und medizinischen Hilfeleistungen und -angeboten bei Not- und Unglücksfällen sowie Großschadenslagen und Katastrophen sowohl national als auch international inzwischen zum Versorgungsstandard.

Vor allem die weltweiten Unglücksfälle und Katastrophen der letzten Jahre, wie beispielsweise die Terror-Anschläge 2001 in New York, das Zugunglück 1998 in Eschede oder die Vorkommnisse im Rahmen der Love Parade 2010 in Duisburg haben gezeigt, dass Psychosoziale Versorgungsangebote neben den genannten Hilfeleistungen unerlässlich sind.

Zielgruppen und Ziele der PSNV

Die Zielgruppen für PSNV- Maßnahmen in der Gefahrenabwehr sind dabei nicht nur Überlebende, Angehörige, Hinterbliebene, Zeugen und Vermissende, sondern auch die Einsatzkräfte des Rettungsdienstes, der Feuerwehren, der Polizeien, des Katastrophenschutzes, des THW und der Bundeswehr (BBK, 2009)1.

Die PSNV- Maßnahmen zielen darauf ab, psychosoziale Belastungsfolgen nach belastenden Notfällen bzw. Einsatzsituationen bei Betroffenen früh zu erkennen und diesen vorzubeugen. Für betroffene Personen bzw. Personengruppen sollen eine adäquate Unterstützung und Hilfe zur Verarbeitung ihrer Erfahrungen sowie eine angemessene, professionelle Behandlung von Traumafolgestörungen und einsatzbezogenen psychischen Fehlbeanspruchungsfolgen (bei Einsatzkräften) sichergestellt werden (BBK, 2009)1.

Die Landeszentralstelle PSNV Mecklenburg-Vorpommern ist als Schnittstelle darauf ausgelegt, eine behörden- und organisationsübergreifende Zusammenarbeit, Zusammenführung und Abstimmung aller vorhandenen PSNV-Aktivitäten im Rahmen der Primär-, Sekundär- und Tertiärprävention zu gewährleisten. Sie koordiniert unter anderem die PSNV bei landesweiten Lagen und berät im Großschadensfall Personen mit PSNV-Führungsaufgaben. Die Landeszentralstelle PSNV wird in Mecklenburg-Vorpommern durch das Innenministerium und das Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur finanziert.

1Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) (2009). Psychosoziale Notfallversorgung: Qualitätsstandards und Leitlinien (Teil I). BBK: Bonn.