zur Universität
zur Startseite des Instituts
zur Medizinischen Fakultät Universität Klinikum Lageplan
Humanmedizin
Suche
Aktuell


Zahnmedizin

International

Evaluation

Links

Kontakte

 

Innovation und Interdisziplinarität im Greifswalder Medizinstudium

Frischer Wind und kurze Wege im Zweiten Studienabschnitt

Reformierung des Studienablaufs im Zweiten Abschnitt mit Inkrafttreten der neuen ÄAppO im WS 2003/2004 mit den Zielen:

  • Qualitätsverbesserung     

  • Entwicklung individueller Ausbildungswege     

  • Förderung von wissenschaftlichem Nachwuchs

Aufhebung der klassischen Semesterregelung im Zweiten Studienabschnitt

  • Ablauf Zweiter Studienabschnitt nach Studienplan

  • Ablauf Zweiter Studienabschnitt mit Einschub eines Promotionsjahres

Ausbildungswege in Greifswald

Umsetzung durch Kommunikation und enge Kooperation zwischen Lehrenden und Lernenden.

 
Der Klinik/Praxis-orientierte Arzt
Erreichtes zur Verbesserung der Qualität der Ausbildung im Regelstudiengang

 


Die Universitätsmedizin hat das Studium insbesondere nach dem ersten Staatsexamen von Grund auf reformiert und als Ausbildungsziel formuliert, dass unter Berücksichtigung der Schwerpunkte Community Medicine und Molekulare Medizin Ärzte ausgebildet werden, die zu einer ganzheitlichen Betrachtung auf wissenschaftlicher Basis befähigt sind.

  • Das Lehrkonzept basiert auf einer sich aufbauenden Lehr-Lern-Spirale: Von Symptom-orientiert zu Krankheits-orientiert hin zu Patientenmanagement-orientiert im Praktischen Jahr.
  • Taxonomierte Lernzielkataloge für jedes Fach, in denen Kompetenzen abgebildet werden, die von den angehenden Ärzten erwartet werden
  • Reduktion des Frontalunterrichtes um im Mittel 30% und Steigerung des klinisch-praktischen Unterrichts mit verbesserten Betreuungsrelationen (ideal 1:1 Studierender/Tutor)
  • Zusammenhängende Freiräume von 7 bis 18 Monaten für wissenschaftliches Arbeiten, strukturiertes Selbststudium, Famulaturen sowie Auslandsaufenthalte
  • Blockpraktika in allen klinischen Fächern mit Integration von Querschnittmodulen
  • fächerübergreifender, themenbezogener Unterricht
  • Integration des Ausbildungskonzeptes in den klinischen Alltag durch aktive Beteiligung der Studierenden an klinischen Routineveranstaltungen, die studentengerecht aufgearbeitet werden (Röntgen- und Indikationsbesprechungen, Konferenzen über Tumortherapieentscheidungen und Morbiditäts- und Mortalitätskonferenzen)
  • Etablierung eines Lernstudios zum Üben von praktischen Fertigkeiten und zur individuellen Vorbereitung auf die Prüfungen; in Planung ein Parallelkrankenhaus
  • Unterschiedliche Prüfungsformate: MC als ePrüfungen / standardisierte Beobachtung / OSCE-Prüfung
  • verpflichtende Online-Evaluation für alle Studierenden
  • Etablierung von Didaktikkursen für Hochschullehrer / Möglichkeit einer Lehrhabilitation
  • Synergie von Forschungs- und Ausbildungsschwerpunkten
  • Studierendenauswahl über Auswahlgespräche mit einem Anteil an der Hochschulquote von nunmehr 80% führte zu einer besseren  „Passfähigkeit“ und einer positiven Absolventenentwicklung.
Der Hausarzt
Erreichtes und Ziele zur Unterstützung der Allgemeinmedizin / Hausärztliche Versorgung

 


Die Entwicklung eines Angebotes für eine frühzeitige Orientierung  auf die Allgemeinmedizin und eine hausärztliche Praxis mit einem darauf ausgerichteten eigenständigen Curriculum soll eine optimale Vorbereitung der interessierten Studierenden auf eine spätere Tätigkeit in der hausärztlichen Praxis ermöglichen.

Begleitet von einem abgestimmten Mentorenprogramm werden Hausärzte gewonnen und gleichzeitig damit zukünftige Lehrärzte ausgebildet.

Die Gründung eines „An-Institutes für Allgemeinmedizinische Fort- und Weiterbildung“ mit Arbeitgebereigenschaften, ist ein einzigartiger aber notwendiger Weg, um klare Strukturen zu schaffen und eine abgestimmte Kooperation aller beteiligter Einrichtungen, im Sinne einer verbesserten hausärztlichen Versorgung zu erreichen (Vereinsgründung September 2010).

Die Organisation einer strukturierten Weiterbildung, mit Blick auf die Verantwortung des Universitätsklinikums für das regionale Gesundheitssystem, bietet Studierenden die Sicherheit einer abgestimmten Facharztausbildung vom 1. Semester an. Das ist eine wichtige Voraussetzung, um junge Ärzte zu gewinnen und möglichst dauerhaft an die Region zu binden.

  • Teil des Curriculums sind obligatorische Anteile des Studiums, wie der frühzeitige Patientenkontakt im ersten Abschnitt des Studiums/ POL-Seminare zur Gesprächsführung, so auch wahlobligatorische Anteile wie das Wahlfach und die Ringvorlesung Community Medicine
  • Im klinischen Abschnitt werden neben dem obligatorischen Blockpraktikum der Allgemeinmedizin auch das Wahlfach Community Medicine, eine Famulatur in der allgemeinmedizinischen Praxis sowie das Wahlfach des Praktischen Jahres in der Allgemeinmedizin absolviert, begleitet von Seminaren und der Möglichkeit des Simulationspatiententrainings in der Allgemeinmedizin
  • Nutzung der Kompetenzen des Institutes für Community Medicine, des Funktionsbereiches  Allgemeinmedizin und des außergewöhnlichen Engagements von 56 Lehrärzten
  • Jährlich findet ein Tag der Allgemeinmedizin für die Studierenden statt, an dem alle Kooperationspartner, wie Ministerium, Lehrärzte, Kassenärztliche Vereinigung und Universitätsmedizin zusammengeführt werden, um den Studierenden klare Perspektiven zur Niederlassung als Facharzt für Allgemeinmedizin in Mecklenburg-Vorpommern aufzuzeigen.
Der forschungsorientierte Arzt
Erreichtes zur Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses

 

 

Medizinstudierende, die eine wissenschaftliche Laufbahn verfolgen wollen, haben die Möglichkeit eines alternativen Ausbildungsweges durch Einschub eines „Wissenschaftsjahres“ am Ende des ersten klinischen Jahres (insgesamt 18 Monate Freiraum).

Mit einem in Deutschland einzigartigen Programm wurde ein Bachelor of Biomedical Sciences entwickelt, der für hoch motivierte Studierende die Möglichkeit eines MD/PhD-Abschlusses während des Medizinstudiums bietet.

  • Grundsätzlich können alle Studierenden nach dem ersten klinischen Jahr einen Freiraum von 7 Monaten für den Einstieg in eine Promotion innerhalb der Regelstudienzeit nutzen.

  • Der Bachelorstudiengang und ein anschließendes Promotionsjahr kann mit einem umfangreichen Stipendienprogramm - Gerhard-Domagk-Nachwuchsförderprogramm - gefördert werden und wird von einem etablierten Mentorenprogramm begleitet.
    10 Promotionsstipendien / 3 Bachelorstipendien / 3 Forschungsrotationsstellen.

  • Die Modularisierung der Lehrveranstaltungen in den ersten
    3 Jahren des Medizinstudiums bietet eine Schnittstelle für zukünftige Programme im Rahmen des Bologna-Prozesses.

  • Für interessierte Studierende besteht die Möglichkeit, auf einer jährlich stattfindenden Promotionsbörse, mit Wissenschaftlern Kontakt aufzunehmen und sich anhand der Vorträge und Posterausstellungen über Promotionsthemen und Forschungsprojekte zu informieren.

  •  Interfakultäre Kooperation in Ausbildung und Forschung und hoher Vernetzungsgrad im Sinne einer Campus-Universität durch kurze Wege zwischen  Lehre, Forschung und Krankenversorgung am fertig gestellten hochmodernen Universitätsklinikum

Strategische Vision Universitätsmedizin Greifswald 2014

„Individualisierte Medizin - Der Mensch im Mittelpunkt“ in der Lehre, Forschung und Krankenversorgung.

 
Impressum