Die
Entwicklung eines Angebotes für
eine frühzeitige Orientierung
auf die Allgemeinmedizin und
eine hausärztliche Praxis mit
einem darauf ausgerichteten
eigenständigen Curriculum
soll eine optimale Vorbereitung
der interessierten Studierenden
auf eine spätere Tätigkeit
in der hausärztlichen
Praxis ermöglichen.
Begleitet
von einem abgestimmten
Mentorenprogramm werden
Hausärzte gewonnen und
gleichzeitig damit zukünftige
Lehrärzte ausgebildet.
Die
Gründung eines „An-Institutes
für Allgemeinmedizinische Fort-
und Weiterbildung“ mit
Arbeitgebereigenschaften, ist
ein einzigartiger aber
notwendiger Weg, um klare
Strukturen zu schaffen und eine
abgestimmte Kooperation aller
beteiligter Einrichtungen, im
Sinne einer verbesserten
hausärztlichen Versorgung zu
erreichen (Vereinsgründung
September 2010).
Die
Organisation einer
strukturierten Weiterbildung,
mit Blick auf die Verantwortung
des Universitätsklinikums für
das regionale
Gesundheitssystem, bietet
Studierenden die Sicherheit
einer abgestimmten
Facharztausbildung vom 1.
Semester an. Das ist eine
wichtige Voraussetzung,
um junge Ärzte zu
gewinnen und möglichst
dauerhaft an die Region zu
binden.
- Teil des Curriculums sind
obligatorische Anteile des
Studiums, wie der frühzeitige
Patientenkontakt im ersten
Abschnitt des Studiums/
POL-Seminare zur
Gesprächsführung, so auch
wahlobligatorische Anteile
wie das Wahlfach und die
Ringvorlesung Community
Medicine
- Im klinischen Abschnitt
werden neben dem
obligatorischen
Blockpraktikum der
Allgemeinmedizin auch das
Wahlfach Community Medicine,
eine Famulatur in der
allgemeinmedizinischen Praxis
sowie das Wahlfach des
Praktischen Jahres in der
Allgemeinmedizin
absolviert, begleitet von
Seminaren und der Möglichkeit
des
Simulationspatiententrainings
in der Allgemeinmedizin
- Nutzung der Kompetenzen
des Institutes für
Community Medicine, des
Funktionsbereiches
Allgemeinmedizin und des
außergewöhnlichen
Engagements von 56
Lehrärzten
- Jährlich findet ein
Tag der Allgemeinmedizin
für die Studierenden statt,
an dem alle
Kooperationspartner, wie
Ministerium, Lehrärzte,
Kassenärztliche Vereinigung
und
Universitätsmedizin
zusammengeführt werden, um
den Studierenden klare
Perspektiven zur
Niederlassung als Facharzt
für Allgemeinmedizin in
Mecklenburg-Vorpommern
aufzuzeigen.