zur Universität
zur Startseite des Instituts
zur Medizinischen Fakultät Universität Klinikum Lageplan
Humanmedizin
Suche
Aktuell


Zahnmedizin

International

Evaluation

Links

Kontakte

 

Informationen zum Studiengang Medizin

Studienaufnahme

Die Zulassung zum Studium der Humanmedizin erfolgt über die Stiftung für Hochschulzulassung (Hochschulstart.de) in Dortmund (hochschulstart.de) bzw. über die Universitätsmedizin durch Auswahlgespräche. Eine Direktbewerbung an der Universität ist nicht möglich. Das Studium im Studiengang Humanmedizin kann nur im Wintersemester aufgenommen werden. Die Lehrveranstaltungen werden grundsätzlich im Jahresrhythmus (Studienjahr) angeboten. Pro Jahr stehen ca. 180 Studienplätze zur Verfügung.

Abschluss, Dauer und Gliederung des Studiums

Die Zeit, in der in der Regel das Studium mit dem Zweiten Abschnitt der Ärztlichen Prüfung abgeschlossen werden kann (Regelstudienzeit), beträgt 6 Jahre und 3 Monate. Die ärztliche Ausbildung umfasst:

  • ein Studium von sechs Jahren; das letzte Jahr umfasst eine zusammenhängende praktische Ausbildung in Krankenanstalten von 48 Wochen (Praktisches Jahr)
  • eine Ausbildung in Erster Hilfe
  • einen Krankenpflegedienst von drei Monaten
  • eine Famulatur von vier Monaten
  • eine Prüfung in 2 Abschnitten
Das Studium gliedert sich in
  • den Ersten Abschnitt des Studiums der Medizin von 2 Jahren (4 Semester),
  • den Zweiten Abschnitt des Studiums der Medizin von 4 Jahren (8 Semester)
  • die Prüfungszeit von 3 Monaten

Das andere Lehrkonzept in Greifswald

Die Universitätsmedizin Greifswald vermittelt mit den Schwerpunkten Community Medicine und Molekulare Medizin Fähigkeiten und Kenntnisse, die den Arzt zu einer naturwissenschaftlichen Betrachtungsweise und einer an den Bedürfnissen der regionalen Bevölkerung orientierten Handlungsweise in Prävention, Diagnostik, Therapie und Rehabilitation befähigen. Besondere Bedeutung soll dabei die Interdisziplinäre Vernetzung mit anderen Einrichtungen des Gesundheitswesens haben. Der Student soll zu einer fächerübergreifenden und problemorientierten ärztlichen Vorgehensweise befähigt werden.

Praxisnahe, patientenorientierte Ausbildung

Der Aufbau einer integrierten und praxisbezogenen Ausbildung an der Universitätsmedizin Greifswald steht bei der Umsetzung der neuen ÄAppO im Vordergrund. Der Unterricht führt in einer Art Lehr-Lernspirale von organbezogen über symptombezogen und krankheitsbezogen hin zum Patienten-Management im Praktischen Jahr.

  • Erhöhung des Anteils der praktischen Ausbildung (Untersuchungskurs, Blockpraktika)
  • frühzeitiger Patientenkontakt im Ersten Abschnitt des Studiums
  • deutlich günstigere Betreuungsrelation von Arzt: Student im Zweiten Abschnitt des Studiums
  • Ermittlung der notwendigen Fähigkeiten und Fertigkeiten, um diagnostische und therapeutische Algorithmen der wesentlichen Krankheitsbilder am Ende des PJ anwenden zu können

Für den Zweiten Abschnitt des Studiums werden in Greifswald die Vorlesungszeiten abweichend vom Ersten Abschnitt geregelt und als zusammenhängendes Studienjahr angeboten. Das Studienjahr unterteilt sich in eine Vorlesungszeit mit einem vorgeschriebenen Studienangebot und einer vorlesungsfreien Zeit zum strukturierten Selbststudium. 
Die zusammenhängenden Freiräume innerhalb der Mindeststudienzeit ermöglichen eine frühzeitige

  • Teilnahme an fakultativen und Interaktiven Lehrveranstaltungen,
  • Mitarbeit an wissenschaftlichen Projekten, Beteiligung an regionaler Gesundheitsversorgung und Förderung im Rahmen von Community Medicine,
  • Vorbereitung einer qualifizierten Promotion sowie
  • Absolvierung längerer Auslandsaufenthalte, Wahlfächer und Famulaturen.

Ausführliche Informationen zum Lehrkonzept im Zweiten Abschnitt.

Community Medicine

"The classroom in the Community Medicine is the community."

Im Rahmen der Community Medicine werden Fähigkeiten zur bevölkerungsbezogenen Gesundheitsversorgung vermittelt. Community Medicine setzt sich mit relevanten Gesundheitsfragen einer Region auseinander und entwickelt auf die regionalen Gesundheitsbedürfnisse abgestimmte Versorgungsstrukturen. Das besondere Profil "Community Medicine" fördert die kooperative Entwicklung von Lösungsstrategien, wirkt interdisziplinär sowie integrative und erleichtert wesentlich den Einstieg in das Berufsleben. Durch die kontinuierliche Konfrontation der Studenten mit der Realität bleibt der Ausbildungsprozess aktuell und hilft beim Finden von praxisnahen Problemlösungen. Die Studierenden gewinnen Kompetenz und erleben. Gesundheitsversorgung auch anhand der jeweils zu Verfügung stehenden kommunalen Gesundheitsdienste. Das innovative Potential dieses Ansatzes besteht darin, alle Aspekte Der Gesunderhaltung und Krankheitsbewältigung zu integrieren. Neben der medizinischen Versorgung beschäftigen sich die Studierenden auch mit der Akzeptanz von Dienstleistungen, ihrer Effektivität und ökonomischen Effizienz, der Organisationsstruktur und Zusammenarbeit von verschiedenen Einrichtungen.

Lehrmethoden

  • Vorlesungen
  • Seminare zur Einführung in die ärztliche Gesprächsführung
  • Tutorien
  • Problemorientiertes Lernen und Selbststudium
Weitere Informationen finden Sie auf den Webseiten des Instituts für Community Medicine.

Evaluation des Studiums

Evaluation

  • Unterrichtsbewertung per Internet für zeitnahe Ergebnisermittlung
  • Universitäre Leistungsüberprüfungen auf der Basis klar definierter Lernzielkataloge

Chancen

  • Verbesserung der ärztlichen Kompetenz der Berufsanfänger
  • Möglichkeit der Schwerpunktsetzung der Universitätsmedizin
  • Erhöhung der Motivation für Lehrende und Lernende
  • Schaffung einer hohen Promotionskultur

Impressum