Herstellung der Blutkomponenten
Die Vollblutspende wird nach der Entnahme in die einzelnen Bestandteile (rote Blutkörperchen, Blutplättchen, Blutplasma) aufgetrennt. Dadurch wird zum Einen die Haltbarkeit einzelner Bestandteile erhöht und man kann mit einer Spende bis zu 3 verschiedenen Patienten gleichzeitig helfen, denn nicht jeder transfusionsbedürftige Patient benötigt alle Blutbestandteile.
![]() |
![]() |
Lagerung der Blutprodukte
Die roten Blutkörperchen (Erythrozyten) sind etwa 42 Tage haltbar. In dieser Zeit lagern wir das Präparat bei ca. 4°C in unserer Kühlzelle, bis es von unseren Kliniken z.B. für eine Operation angefordert wird.
Die Blutplättchen (Thrombozyten) sind besonders empfindliche Zellfragmente, die gemeinsam mit Eiweißen aus der Blutflüssigkeit für die Gerinnung des Blutes zuständig sind. Sie sind nur 5 Tage haltbar und werden bei ca. 22°C gelagert.
Das Blutplasma wird tiefgefroren und liegt dann bei ca. -30 °C für 4 Monate in Quarantäne. Es ist danach für weitere 20 Monate haltbar. Nur durch die Untersuchung einer Folgespende nach frühestens 4 Monaten, kann das Plasma für Patienten eingesetzt werden.
Ein Teil des Blutplasmas wird im tiefgefrorenen Zustand an ein pharmazeutisches Unternehmen geliefert und dort zur Herstellung lebensrettender Medikamente in verschiedene Komponenten aufgetrennt.
![]() |
![]() |
Blutuntersuchungen
Nicht jedes Blut ist für die Behandlung von Patienten verwendbar. In Labors wird die Eignung Ihres Blutes anhand umfangreicher Tests festgestellt.
Zum Beispiel wird Ihr Blut auch auf Infektionszeichen (Hepatitis B, Hepatitis C, HIV oder Syphilis) getestet, um das Infektionsrisiko bei einer Transfusion für den Patienten zu minimieren.
Bei auffälligen Laboruntersuchungen werden Sie benachrichtigt und unter Umständen zu einer Kontrolluntersuchung gebeten.
![]() |
![]() |
![]() |















