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Hand- und funktionelle Mikrochirurgie (Buck-Gramcko-Stiftungsprofessur) der Universitätsmedizin Greifswald

Universitätsmedizin Greifswald
Körperschaft des öffentlichen Rechts
Hand- und funktionelle Mikrochirurgie
Abt. für Unfall- und Wiederherstellungschirurgie
Ferdinand-Sauerbruch-Straße
Klinikumsneubau
17475 Greifswald

 

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Leitung

Prof. Dr. med. A. Eisenschenk [Kurzvita]

E.Mail: andreas.eisenschenkuni-greifswaldde
Telefon: 03834 86-6104
Fax: 03834 86-6109

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Stellv. Leitung

Dr. med. Inga Langner [Kurzvita]

E-Mail: ilangneruni-greifswaldde 
Telefon: 03834 86-6101
Fax: 03834 86-6109

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Facharzt

Dr. med. David Großmann

E-Mail: davidgrouni-greifswaldde 
Telefon: 03834 86-6101
Fax: 03834 86-6109

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Facharzt

Dr. med. Markus Krechting

E-Mail: markus.krechtinguni-greifswaldde 
Telefon: 03834 86-6101
Fax: 03834 86-6109

Facharzt

Arnulf Vogel

E-Mail: arnulf.vogeluni-greifswaldde 
Telefon: 03834 86-6101
Fax: 03834 86-6109

Weiterführende Informationen

Der Bereich Hand- und funktionelle Mikrochirurgie ist eine Einrichtung der Abteilung für Unfall- und Wiederherstellungschirurgie der Universitätsmedizin Greifswald. Es wird das gesamte Spektrum der Handchirurgie auf höchstem Niveau angeboten. Weitere Schwerpunkte sind die plastische Deckung von Haut- und Gewebedefekten durch mikrochirurgische Gewebetransplantation und die rekonstruktive Mikrochirurgie der peripheren Nerven.

Ambulante und stationäre Eingriffe finden je nach Bedarf statt.

Seit 2013 ist der Bereich Hand- und funktionelle Mikrochirurgie durch die Federation of European Societies for Surgery of the Hand (FESSH) zertifiziertes Hand Trauma Zentrum.

 

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Sprechzeiten:

Montag:  09.00 - 13.00 Uhr
Mittwoch:  09.00 - 15.00 Uhr

 

Terminvereinbarung über die Ambulanz der Unfallchirurgie, Telefon 03834 86-6143

 

Zusätzlich ab Oktober 2016

jeden ersten Freitag im Monat:  10.00 - 12.00 Uhr [Tetrahandsprechstunde]

 

Terminvereinbarung über Frau Hacker-Schmidt (Chefsekretariat der Unfallchirurgie), 
Telefon 03834 86-6101

 

 

Stationärer Bereich:

Station UCH1 - Unfallchirurgie [Telefon 03834 86-6011]

Stationsschwester: Schwester Petra Ihlenfeld

Physiotherapie [Telefon 03834 86-7087]
Leitende Physiotherapeutin: Gudrun Graupner
Ergotherapie: Susanne Busch

 

Der Bereich Hand- und funktionelle Mikrochirurgie ist ein Kompetenzzentrum der handchirurgischen Maximalversorgung. Das Spektrum umfasst:

  1. die Akutversorgung sämtlicher Handverletzungen einschließlich der Komplexverletzungen, der Nerven- und Gefäßverletzungen sowie der Amputationsverletzungen der gesamten oberen Extremität
  2. die komplette Rheumahandchirurgie einschließlich Endoprothetik
  3. die plastische Versorgung von Weichteildefektverletzungen im Bereich der oberen und unteren Extremität einschließlich gefäßgestielter und freier Lappenplastiken sowie gefäßgestielter und freier Knochentransplantationen
  4. die rekonstruktive Handchirurgie einschließlich motorischer Ersatzoperationen
  5. die minimalinvasive Handchirurgie

 

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Behandlungsschwerpunkte:

  • Konservative und operative Versorgung von Brüchen der Hand und des Handgelenkes einschließlich komplexe Verletzungen
  • Replantationschirurgie der oberen Extremität (Bereitschaftsdienst rund um die Uhr)
  • Therapie von Sehnenverletzungen und Sehnenerkrankungen einschließlich rekonstruktive Sehnenchirurgie der Hand
  • Therapie von peripheren Nervenläsionen und Nervenkompressionssyndromen im Bereich der Arme und Beine
  • Korrektur von Fehlstellungen an Knochen und Gelenken (z.B. nach Brüchen)
  • Therapie degenerativer Gelenkerkrankungen (Arthrose) sowie rheumatischer Erkrankungen der Hand
  • Weichteilerkrankungen der Hand (z.B. Morbus Dupuytren, Ganglion...)
  • Tumorchirurgie
  • Rekonstruktion und Defektdeckung des Weichteilmantels der oberen und unteren Extremität durch Gewebetransplantation
  • motorische Ersatzoperationen bei Lähmung der oberen Extremität
  • Entzündungen der Hand
  • Gelenkspiegelung (Arthroskopie)

 

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Wissenschaftlicher Leiter:

  • Univ.-Prof. Dr. med. Andreas Eisenschenk

Projekte:

  • Multizentrische, randomisierte 1-2-KiWI- Studie: Eine Förderung der Studie erfolgt durch die Deutsche Arthrose-Hilfe, im Rahmen des Welt-Preises für Arthroseforschung zu Ehren Herrn Prof. Bruck-Gramckos. 
    (Betreuer: Dr. med. J. Jodkowski, A. Obladen)
  • Vergleichende biomechanische Untersuchungen von Osteosyntheseverfahren mit dem entwickelten Kompressionsdraht versus klassische Osteosyntheseverfahren 
    (Betreuer: Dr. med. J. Jodkowski, F. Eichenauer, Dr. med. A. Zach, Dr. med. M. Millrose)
  • Vergleichende Untersuchungen zur Trapezektomie und Hemitrapezektomie 
    (Betreuer: Dr. med. J. Jodkowski, F. Eichenauer, Dr. med. M. Millrose)
  • Klinische Studie zur arthroskopischen Ganglionresektion am Handgelenk
    (Betreuer Fr. Dr. med. I. Langner)
  • Klinische Studie zur Assoziation von Handgelenksverletzungen und dem radiopalmaren Handgelenksganglion 
    (Betreuer Fr. Dr. med. I. Langner)
  • kortikale Reorganisation nach Fingeramputation
    (Betreuer: Prof. M. Lotze, Dr. med. J. Pfannmöller, Dr. med. I. Langner)
  • Drittmittelbewerbung:
    Interessensbekundung für die Euroregion POMERANIA (INTERREG Va)
    "Improved care of complex hand injuries in Pomerania (i-chip)"
    (Univ.-Prof. Dr. A. Eisenschenk, Fr. Dr. med. I. Langner, Dr. med. J. Jodkowski)

Lehre:

  • Studentenpraktikum
  • Vorlesung und Seminar "Handchirurgie" im Rahmen der chirurgischen Vorlesungsreihe
  • Wahlfach Handchirurgie

 

 

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Prof. Dr. med. Dieter Buck-Gramcko gilt als einer der Pioniere der Handchirurgie.

Er studierte von 1947-1952 Medizin in Hamburg und Düsseldorf. Während seiner Assistenzarztzeit an der unfallchirurgischen Abteilung in Graz unter Walther Ehalt erlernte er die Grundlagen dieses Spezialgebetes und vertiefte diese im Rahmen von Weiterbildungen bei Erik Moberg in Göteborg, Schweden.

1959 wurde er an das neu gegründete berufsgenossenschaftliche Krankenhaus Hamburg-Boberg berufen. Er gründete hier 1963 die erste handchirurgische Abteilung in Deutschland mit 20 Betten und baute 1975 das erste handchirurgische Replantationszentrum Deutschlands auf. Der wissenschaftliche Durchbruch gelang ihm mit der Entwicklung bahnbrechender handchirurgischer Operationsverfahren, z.B. der Pollizisation bei A- bzw. Hypoplasie des Daumens im Rahmen angeborener kindlicher Fehlbildungen. Diese galt es in Folge des Contergan-Skandals seit den 1960er Jahren vermehrt zu behandeln.

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Letzter öffentlicher Auftritt von Herrn Prof. Dieter Buck-Gramcko (links) am 10.08.2012 zur Ehrung der eingerichteten Dieter Buck-Gramcko-Stiftungsprofessur für Hand- und funktionelle Mikrochirurgie an der Universitätsmedizin Greifwald.

Inhaber der Stiftungsprofessur Univ.-Prof. Dr. med. Andreas Eisenschenk (rechts)

 

1969 gründete er die Fachzeitschrift "Handchirurgie - Mikrochirurgie - Plastische Chirurgie", deren hauptverantwortlicher Herausgeber er lange Jahre war. Seine Leistungen und sein Engagement wurden durch zahlreiche Ehrungen, u.a. durch das Bundesverdienstkreuz und Ehrenmitgliedschaften nationaler und internationaler Fachgesellschaften honoriert. Seit April 2012 hat er der Universitätsmedizin in Greifswald für den Bereich Hand- und funktionelle Mikrochirurgie seinen Namen zur Verfügung gestellt.

Prof. Dr. Dieter Buck-Gramcko verstarb am 03. Oktober 2012