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Forschungserfolg

Professor Andreas Greinacher hat mit seinem Team den Mechanismus entschlüsselt, wie es durch Corona-Impfungen in seltenen Fällen zu Hirnvenenthrombosen kommen konnte. Gemeinsam haben die Wissenschaftler*innen eine Therapie entwickelt und diese der Fachwelt schnellstmöglich bekanntgegeben.

27.06.2022

Jetzt ist sicher: Allein die Vektorimpfstoffe sind für schwere prothrombotische Nebenwirkungen (VITT) verantwortlich - Ergebnisse der ersten VITT-Patientenstudie heute im New England Journal Medicine veröffentlicht

Anfang vergangenen Jahres hatte eine Arbeitsgruppe um Professor Dr. Andreas Greinacher von der Universitätsmedizin Greifswald die Ursachen für die Entstehung von Hirnvenenthrombosen nach einer Covid-19-Impfung mit dem Vektorimpfstoff AstraZeneca aufgeklärt, einen Labortest zum Nachweis sowie eine Behandlungsmöglichkeit entwickelt. Jetzt liegen die Ergebnisse der ersten Patientenstudie mit 69 betroffenen Frauen und Männern aus ganz Deutschland vor. Aus den Ergebnissen geht klar hervor, dass allein die verabreichten Vektorimpfstoffe AstraZeneca und Johnson & Johnson für die sehr seltenen, aber gefährlichen Impfnebenwirkungen verantwortlich sind und nicht das Spike-Protein oder die Infektion mit dem SARS-CoV-2 Virus. Die Studie wurde heute im New England Journal Medicine* veröffentlicht.

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Herr Professor Greinacher zusammen mit Frau Dr. Schönborn

13.10.2021

Aktionsbündnis Thrombose zeichnet Professor Andreas Greinacher mit Virchowpreis aus

Der diesjährige Virchowpreis des Aktionsbündnisses Thrombose geht an Prof. Andreas Greinacher, Leiter der Abteilung Transfusionsmedizin am Institut für Immunologie und Transfusionsmedizin der Universitätsmedizin Greifswald. Er erhält den mit 2.500 Euro dotierten Preis für seine Entdeckung des „VITT-Syndroms – der Vakzine-induzierten immunogenen thrombotischen Thrombozytopenie (VITT)“.

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