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Forschungsnetzwerk Universitätsmedizin und COVID-19 Forschung

Die Forschung zu COVID-19 an der Universitätsmedizin Greifswald bildet ein breites Spektrum ab, das von der Etablierung von Forschungsnetzwerken und der Ermöglichung eines landesweiten Datenaustausches über die Untersuchung von Spätfolgen einer Infektion bis hin zur Ausbreitung des Virus im Flächenland M-V, insbesondere im Zusammenhang mit Schulen und Kindertagesstätten, reicht.

Viele dieser Projekte werden realisiert im Rahmen BMBF-geförderten Netzwerks Univerisätsmedizin sowie durch Förderung durch das Land Mecklenburg-Vorpommern. Daneben stehen hausintern finanzierte Studien und Beteiligungen an Projekten anderer mittelgebender Stellen:

Am 26. März 2020 teilte das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) auf einer Pressekonferenz mit, dass es in einer ersten Ausschreibungsrunde 150 Millionen Euro für den Aufbau eines bundesweiten Netzwerks (NUM) zur Verfügung stellen wird. Dieses Netzwerk soll die Kräfte der Universitätsmedizin und weiterer Akteur*innen der biomedizinischen Forschung zur Bekämpfung von COVID-19 bündeln und koordinieren. Das Ziel war die Förderung von interdisziplinären Kooperationen, Data Sharing, Plattform- und Netzwerkbildung, und die Unterbindung von Konkurrenzdenken zwischen den Netzwerkpartner*innen. Im Fokus der Anstrengungen von Spezialist*innen aus allen 36 deutschen Universitätskliniken stehen insbesondere die individuelle Behandlung von Patient*innen, die Optimierung der Therapieoptionen bei einer COVID-19-Infektion und die Unterstützung der Entwicklung von Immunisierungsverfahren gegen das Coronavirus. Das langfristige Ziel des NUM ist die Etablierung nachhaltiger Strukturen, die auch über das Projekt hinaus Wirksamkeit für die Bewältigung zukünftiger Krisen haben („pandemic preparedness“).

Seit dem Beginn des NUM wurden 13 Verbundprojekte konzipiert, an denen jeweils ein Großteil der Universitätskliniken beteiligt ist. Koordiniert wird das NUM von der Charité – Universitätsmedizin Berlin, die dafür unmittelbar nach der Bekanntgabe der Förderung eine Koordinierungsstelle aufbaute, die eng mit den lokalen Task Forces an den beteiligten Standorten zusammenarbeitet. Die lokalen Task Forces gewährleisten einen effizienten Informationsfluss zwischen Koordinierungsstelle und lokalen Projektbeteiligten, halten Rücksprache mit den Beauftragten des Datenschutz, den Ethikkommissionen und Drittmittelabteilungen, sind involviert in der Beantragung und Verwaltung von Drittmitteln und unterstützen bei der Umsetzung der gesteckten Projektziele.

 

Echtzeit-Versorgungsforschung mit dem AKTIN-Notaufnahmeregister (AKTIN-EZV)
Förderung durch das BMBF (Netzwerk Universitätmedizin)
Prof. Klaus Hahnenkamp, PD Dr. Matthias Napp, Prof. Dagmar Waltemath

Ziel dieses Projekts ist der Ausbau des aus einem früheren BMBF-Projekt hervorgegangenen AKTIN-Notaufnahmeregisters um weitere 24 Notaufnahmen (universitär und nicht-universitär) zu einer flächendeckenden Infrastruktur für die Echtzeit-Versorgungsforschung in Notaufnahmen.

 

Bundesweites Forschungsnetz "Angewandte Surveillance und Testung” (B-Fast)
Förderung durch das BMBF (Netzwerk Universitätmedizin)
Prof. Karsten Becker, Prof. Nils-Olaf Hübner, PD Dr. Till Ittermann, PD Dr. Stefan Kindler, Prof. Thomas Kocher, Prof. Dagmar Waltemath

Das Projektziel ist die Entwicklung einer integrierten Plattform zur Test- und Surveillance-Strategie für unterschiedliche Settings, wie z.B. Gesamtbevölkerung, Schulen und Kitas, Risikobereiche und Kliniken. Die UMG ist an der Forschung zur Risikogruppe Zahnärzte*ärztinnen beteiligt, sowie über Frau Prof. Waltemath und Herrn Prof. Hübner an der Surveillanceplattform.

 

Aufbau eines COVID-19 Evidenz-Ökosystems zur Verbesserung von Wissensmanagement und -Translation (CEO-sys)
Förderung durch das BMBF (Netzwerk Universitätmedizin)
Prof. Axel Kramer

Dieses Projekt hat das Ziel ein nationales Evidenznetzwerk zu Covid-19 unter der Federführung von Cochrane Deutschland – als Teil des internationalen Cochrane-Netzwerkes aufzubauen, das wissenschaftliche Grundlagen für Entscheidungen im Gesundheitswesen bereitstellt.

 

Aufbau einer nationalen Forschungsinfrastruktur der Universitätsmedizin zu COVID-19 (CODEX)
Förderung durch das BMBF (Netzwerk Universitätmedizin)
Prof. Wolfgang Hoffmann, Prof. Matthias Nauck, Prof. Dagmar Waltemath

Das Projektziel ist der Aufbau einer bundesweit einheitlichen, datenschutzkonformen Infrastruktur zur Speicherung von Covid-19-Forschungsdatensätzen. Vorgesehen sind unter anderem eine zentrale Datenbank, Datenerfassungsinstrumente (z.B. eCRF), Use & Access-Verfahren und eine Treuhandstelle.

 

Entwicklung, Testung und Implementierung von regional adaptiven Versorgungsstrukturen und Prozessen für ein evidenzgeleitetes Pandemiemanagement koordiniert durch die Universitätsmedizin (EviPan UniMed)
Förderung durch das BMBF (Netzwerk Universitätmedizin)
Prof. Klaus Hahnenkamp, Dr. Christian Scheer

Ziel ist es in diesem Projekt der Aufbau eines Pandemiemanagements und einer Pandemic Preparedness mit den involvierten Universitätskliniken als Supra-Maximalversorger im Zentrum regionaler Gesundheitsnetzwerke. Dies soll in Kooperation und in Abstimmung mit den für das Pandemiemanagement verantwortlichen Einrichtungen – RKI, Öffentlicher Gesundheitsdienst, Landesregierungen – erfolgen.

 

Methodennetzwerk zur Unterstützung von COVID-19 Forschungsprojekten bei der Messung sozialer und kontextueller Faktoren (MethodCOV)
Förderung durch das BMBF (Netzwerk Universitätmedizin)
Prof. Wolfgang Hoffmann

Das Projekt hat das Ziel ein wissenschaftliches Expert*innen-Netzwerk zur Erfassung sozialer und kontextueller Faktoren im Bereich der Pandemieforschung aufzubauen. Durch die Bündelung der Methodenkompetenzen können Auswirkungen kontextueller Faktoren auf das Erkrankungsrisiko, den Erkrankungsverlauf und den gesellschaftlichen Umgang mit der Pandemie analysiert werden.

 

Nationales Pandemie Kohorten Netz (NAPKON) – Sektorübergreifende Kohortenplattform
Förderung durch das BMBF (Netzwerk Universitätmedizin)
Prof. Karsten Becker, Prof. Marcus Dörr, Prof. Klaus Hahnenkamp, Prof. Matthias Nauck, Dr. Christian Scheer

Das Projektziel ist hier die Etablierung eines Netzwerks zur Erfassung qualitativ hochwertiger klinischer Phänotypisierungsdaten, einschließlich Daten zu Bioproben und Bildgebung.

 

Radiological Cooperative Network zur COVID-19 Pandemie (RACOON)
Förderung durch das BMBF (Netzwerk Universitätmedizin)
Prof. Norbert Hosten

Das Projekt wird als erstes dieser Größenordnung eine landesweite Infrastruktur zur strukturierten Erfassung radiologischer Daten von Covid-19-Fällen aufbauen. Der Datensatz wird zum einen die in Echtzeit befundeten und analysierten Daten Covid-19-verdächtiger Pneumoniefälle nutzbar machen. Zum anderen können hochstrukturierte Daten, beispielsweise zur Unterstützung von KI-Entwicklungen, bereitgestellt werden.

A Randomized open label phase-II clinical trial with or without infusion of plasma from subjects after convalescence of SARS-VoV-2 infection in high risk patients with confirmed severe SARS-CoV-2 disease (Recover-Studie)
Förderung durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung
Prof. Andreas Greinacher

Im Rahmen der Recover-Studie, die in Zusammenarbeit mit der Universitätsmedizin Heidelberg durchgeführt wird, erfolgt die Gabe von Rekonvaleszentenplasma an Patient*innen mit COVID-19 zur Therapie. Prof. Greinacher unterstützt die Studie als Mitglied des Data Safety and Monitoring Boards.

 

Randomisierte, prospektive, offene klinische Studie von Rekonvaleszentenplasma verglichen mit bestmöglicher supportiver Behandlung zur Behandlung von Patienten mit schwerer CoV-2-lnfektion (COVID-19) (Capsid-Studie)
Förderung durch das Bundesministerium für Gesundheit
Prof. Andreas Greinacher

In Kooperation mit dem DRK-Blutspendedienst Baden-Württemberg wird im Rahmen der Capsid-Studie die Gabe von  Rekonvaleszentenplasma bei Patient*innen mit COVID-19 untersucht. Weitere Teilaspekte der Studie sind der Aufbau eines Prüfzentrums und die Herstellung von Rekonvaleszentenplasma.

Optimierung der Diagnose- und Therapiepfade für COVID-19-Patienten im Flächenland MV (COVIDPROTECT)
Förderung durch das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Gesundheit M-V
Prof. Barbara Bröker, Prof. Stefan Felix, Prof. Uwe Völker, in Zusammenarbeit mit der UMR Rostock

Das interdisziplinäres Forschungskonsortium soll dazu beitragen, die Patient*innenversorgung in der COVID-19-Pandemie durch die Entwicklung von ergänzenden Diagnose- und Therapiepfaden zu verbessern. Komplementäre Expertisen der Universitätsmedizin Greifswald und Rostock und des Instituts für ImplantatTechnologie und Biomaterialien e.V. sollen dafür gebündelt werden. Die beteiligten Partner*innen aus der Infektiologie, Intensivmedizin und Kardiologie sowie der Biomedizin wollen damit die Prognose lebensbedrohter Patient*innen verbessern.

 

Durchführung von Testungen für den Nachweis des Vorliegens einer Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 bei pädagogischem Personal an Schulen und Schülerinnen und Schülern im Landkreis Vorpommern-Greifswald mit wissenschaftlicher Begleitung (COKITS (Schulen))
Förderung durch das Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur M-V
Prof. Karsten Becker, Prof. Nils-Olaf Hübner

Vor dem Hintergrund der pandemischen Ausbreitung des neuen Coronavirus SARS-CoV-2 soll in COKITS die Entwicklung der Verbreitung des Erregers und mögliche Einflussfaktoren bei pädagogischem Personal an Schulen und Schülerinnen und Schülern untersucht werden.

 

Durchführung von Testungen für den Nachweis des Vorliegens einer Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 bei pädagogischen Fachkräften und Kindern in Kindertagesstätten im Landkreis Vorpommern-Greifswald mit wissenschaftlicher Begleitung (COKITS (Kitas))
Förderung durch das Ministerium für Soziales, Integration und Gleichstellung M-V
Prof. Karsten Becker, Prof. Nils-Olaf Hübner

Vor dem Hintergrund der pandemischen Ausbreitung des neuen Coronavirus SARS-CoV-2 soll in COKITS die Entwicklung der Verbreitung des Erregers und mögliche Einflussfaktoren bei pädagogischen Fachkräften und Kindern aus Kindertageseinrichtungen untersucht werden.

 

Wissenschaftliche Begleitung der Schulöffnung unter Pandemiebedingungen in Mecklenburg-Vorpommern (schugi-MV)
Förderung durch das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Gesundheit M-V
Prof. Wolfgang Hoffmann, in Zusammenarbeit mit der UMR Rostock

Schulschließungen im Rahmen der Corona-Pandemie sollten nach Möglichkeit vermieden werden, da der Wegfall von Präsenzunterricht nicht nur Konsequenzen für die Schüler*innen selbst, sondern auch für betreuende Personen hat. Das Projekt "Wissenschaftliche Begleitung der Schulöffnung unter Pandemiebedingungen in Mecklenburg-Vorpommern" hat zum Ziel, Infektionsmuster zu identifizieren und entsprechende Maßnahmen zu empfehlen. Voraussetzung dieses Projekts ist ein Ministerialerlass des Ministeriums für Bildung und des Ministeriums für Wirtschaft, Arbeit und Gesundheit, der das Projektteam berechtigt, unmittelbar im Auftrag der Gesundheitsämter tätig zu werden.

 

Untersuchung der Durchseuchung mit SARS-CoV-2 bei Kindern und Jugendlichen in Vorpommern (COVDKID Vorpommern)
Förderung durch das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Gesundheit M-V
Prof. Almut Meyer-Bahlburg

In der vorliegenden Studie möchten wir die Durchseuchung mit SARS-CoV-2 von Kindern und Jugendlichen in Vorpommern untersuchen. Die Studie beinhaltet einen Antikörpertest, einen Fragebogen zu Lebensumständen und Abstrichergebnisse auf SARS-CoV-2. Es sollen über einen Zeitraum von 18 Monaten 4000 pädiatrische Patient*innenen in allen sieben Kinderkliniken in Vorpommern eingeschlossen werden, so dass ein für die Region repräsentatives Ergebnis zu erwarten ist. Damit sollen Einflussfaktoren für die Durchseuchung in dieser Altersgruppe identifiziert werden, so dass eine rationale Grundlage auch für weitere politische Entscheidungen geschaffen wird. Im besten Fall werden die Daten dazu beitragen, die gegenwärtige unbefriedigende Lage der Kinder und Jugendlichen in der Pandemie zu verbessern und diesem Personenkreis eine baldige und weitestgehende Rückkehr zum normalen Alltag zu ermöglichen.

 

COVID SHIP: Bevölkerungsbasierte infektionsepidemiologische SARS-CoV-2-Surveillance in Mecklenburg-Vorpommern
Förderung durch das Landesförderinstitut M-V
Prof. Karsten Becker, Prof. Nils-Olaf Hübner, Prof. Henry Völzke

Die COVID-19 Pandemie hat zu drastischen Veränderungen aller gesellschaftlichen Bereiche geführt, deren Rechtfertigung zunehmend einer wissenschaftlichen Untermauerung bedarf, um die soziale, wirtschaftliche und politische Kohärenz der Gesellschaft nicht zu gefährden. Hierzu bedarf es belastbarer Daten hinsichtlich der Ausbreitung des Erregers in der Bevölkerung. In COVID SHIP wollen wir dazu einen wesentlichen Beitrag leisten und eine bevölkerungsbezogene Infektions-Surveillance auf SARS-CoV-2 für und in Mecklenburg-Vorpommern aufbauen. Dabei setzen wir auf die etablierte SHIP-Studie.

NFDI COVID Studyhub (NDFI4Health-Covid)
Prof. Carsten Oliver Schmidt, Prof. Dagmar Waltemath

Die NFDI4Health Task Force COVID-19 verfolgt das übergeordnete Ziel, harmonisierte, kooperative medizinische, epidemiologische und Public Health-Forschung zu stärken und eine substanzielle und rasche Information der Fachcommunity über relevante Forschungsergebnisse zu COVID-19 zu ermöglichen. Im Gegensatz zu den meisten anderen Initiativen in der Medizin konzentriert sich die NFDI4Health Task Force COVID-19 über klinische Patient*innendaten hinaus auf die Folgen des Pandemieausbruchs für die öffentliche Gesundheit, wie z.B. Morbidität, Mortalität, Inanspruchnahme der Gesundheitsversorgung, Lebensqualität und Auswirkungen sozialer Isolation.

Donated antibodies working against nCoV (DAWN-Studie)
Förderung durch die Universtität Leuven/ Belgische Regierung
Prof. Andreas Greinacher

Im Rahmen der DAWN-Studie, die an der Universität Leuven in Belgien durchgeführt wird, wird die Gabe von Rekonvaleszentenplasma bei Patient*innen mit Covid-19 untersucht. Prof. Greinacher unterstützt die Studie als Mitglied des Data Safety and Monitoring Boards.

 

Reproduzierbare Simulationsstudien zum COVID-19-Verlauf
Förderung durch EOSC (European Open Science Cloud)
Prof. Dr. Dagmar Waltemath

In a collaboration between the University of Greifswald, the Humboldt-University Berlin, code ahoi, and the BioModels database at EMBL-EBI, we aim to rapidly disseminate simulation studies of COVID-19 models to the research community, in interoperable formats and in high quality.

Untersuchung zu Faktoren, die den Verlauf einer SARS-CoV2 Infektion beeinflussen können: Eine Studie der Universitätsmedizin Greifswald (COVER)
Prof. Klaus Hahnenkamp, Prof. Wolfgang Hoffmann, Prof. Mladen Tzvetkov und weitere Abteilungen der UMG

Es handelt sich um eine Beobachtungsstudie. Es werden mittels Fragebögen alle SARS-CoV-2 positiv getesteten Patient*innen im Landkreis Vorpommern-Greifswald angeschrieben. Zum einen werden epidemiologische Daten (Alter, Größe, Geschlecht, Vorerkrankungen, Vormedikation, …) erfasst und zum anderen wird gebeten einen Symptomverlauf über 25 Tage zu führen. Fragestellung: Wie ist der Symptomverlauf einer SARS-CoV-2 Infektion bei nicht hospitalisierten Patient*innen und können wir Faktoren identifizieren die diese Verlauf beeinflussen?

 

Etablierung einer Datenbank klinischer Daten sowie einer Biobank zur Untersuchung von SARS-CoV-2 und anderen viralen Pneumonien: Eine klinikweite Studie der Universitätsmedizin Greifswald (VIP)
Prof. Stephan Felix, Prof. Klaus Hahnenkamp, Dr. Christian Scheer und weitere Abteilungen der UMG

Die Biobank mit zugehöriger klinischer Datenbank soll dazu dienen, zukünftige Projekte zur Erforschung klinischer, epidemiologischer, infektiologischer und molekularbiologischer Fragestellungen im Kontext von SARS-CoV2-Infektion und anderen viralen Pneumonien an der Universitätsmedizin Greifswald zu ermöglichen. Dazu sollen die gesammelten medizinischen Daten und Biomaterialien von Patient*innen mit viralen Pneumonien langfristig aufbewahrt werden und der Forschung zur Verfügung stehen, um die molekulare Grundlagen der Entstehung, die Diagnostik, Risikofaktoren zu erforschen und die Behandlung dieser Infektionen zu verbessern.

 

Untersuchung der Bewusstseins- und Gedächtnisstörungen als Folge einer SARS-CoV2 Erkrankung in Abhängigkeit des Immunfunktion
Prof. Agnes Flöel

Wir planen in der Akutphase Kognition und mögliches Delir sowie Fatigue in Kurztestungen zu erfassen und eine Immuntestung (Bestimmung der Neuroinflammation und Immunoseneszenz) durchzuführen, um einerseits die Prävalenz des Delirs als Ausdruck einer ZNS-Beteiligung zu definieren und diese andererseits mit Immunparametern zu korrelieren.

 

Screening auf SARS-CoV-2-Infektionen sowie labordiagnostische Verlaufskontrollen (SeCo)
Prof. Karsten Becker, Prof. Nils-Olaf Hübner, Dipl.-Med. Christine Rutscher, Prof. Mladen Tzetkov und weitere Abteilungen der UMG

Die SeCo-Studie soll helfen, in der Zukunft evidenz-basierte Entscheidungen über das Management der Krankheit aus arbeitsmedizinischer und hygienischer Sicht treffen zu können und die Qualität der Diagnostik zu verbessern.

 

Durchführung von Serosurveys zur Bestimmung des Immunisierungsgrades durch SARS-CoV-2 in der Bevölkerung und bestimmten Bevölkerungsgruppen (Serosurveys Covid 19)
Abt. Transfusionsmedizin in Zusammenarbeit mit dem Robert-Koch-Institut

Zufällige Auswahl und Bereitstellung von Restproben nach vorbestimmtem Zeitplan.