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Am 19. August 2020 haben wir im Rahmen des Sepsisdialog Greifswald das Onlineangebot SepsisAkademie gestartet.

Sepsisexperten werden zu aktuellen Aspekten der Sepsis Onlinevorträge halten.

Die Veranstaltung ist durch die Ärztekammer Mecklenburg-Vorpommern zertifiziert und ist mit zwei Punkten ausgewiesen.

Nächste Veranstaltung:

11. November 2020, 16:30 Uhr
„Antibiotikatherapie und ABS bei Pneumonie"   Referent: Prof. Dr. Mathias Pletz

Hier gelangen Sie zum Livestream:

https://zoom.us/j/91235810377?pwd=ZksyaWZIMW9UaGZRRldxaGpRR2dGQT09

Meeting-ID: 912 3581 0377
Kenncode: 889893

Bitte beachten Sie, dass die Punkte über die Ärztekammer nur anerkannt werden, wenn Sie sich mit Ihrem vollständigen richtigen Namen einwählen
. Bitte schicken Sie uns zudem Ihre Nummer der Ärztekammer per E-Mail an Sepsisuni-greifswaldde, damit wir die Punkte für Sie einreichen können.

Gerne können Sie im Chat auch fragen stellen, die im Anschluss durch den Vortragenden beatwortet werden. Oder Sie beteiligen sich an der Diskussion nach dem Vortrag per Wortmeldung.

Wir hoffen, dass dieses Onlineangebot des Sepsisdialog der Universitätsmedizin Greifswald Ihr Interesse findet und freuen uns auf Ihre Teilnahme.

Gerne können Sie uns auch Themenvorschläge für zukünftige Veranstaltungen zukommen lassen.

 

Programm 2020

19. August 2020, 16:30 Uhr
SEPSIS - der unterschätzte Notfall"  Matthias Gründling, Universitätsmedizin Greifswald

9. September 2020, 16:30 Uhr
„Mikrobiologische Diagnostik bei Sepsis"  Evgeny Idelevich, Universitätsmedizin Greifswald

14. Oktober 2020, 16:30 Uhr
„Ernährung des Intensivpatienten unter besonderer Berücksichtigung der Sepsis"  Gunnar Elke, Universitätsklinikum Schleswig-Holstein, Standort Kiel

11. November 2020, 16:30 Uhr
„Antibiotikatherapie und ABS bei Pneumonie"  Mathias Pletz, Universitätsklinikum Jena

9. Dezember 2020, 16:30 Uhr
„Umgang mit multiresistenten Erregern"  Nils Hübner, Universitätsmedizin Greifswald

Hintergrund

Obwohl zur Sepsis sowohl nationale als auch internationale Leitlinien existieren und diese auch in der klinischen Routine Eingang fanden, existiert weiter eine hohe Sterblichkeit der Erkrankung. Es hat sich gezeigt, dass durch kontinuierliches Qualitätsmanagement, wie es im Sepsisdialog in Greifswald praktiziert wird, die Sterblichkeit reduziert werden kann. Ein wesentliches Element des Sepsisdialog sind die wiederkehrende Schulungen des medizinischen Personals. Wir haben uns daher entschieden, im Rahmen einer SepsisAkademie monatliche Onlineschulungen mit einer Länge von je 90 Minuten anzubieten, die von der Ärztekammer Mecklenburg-Vorpommern zertifiziert und mit Fortbildungspunkten versehen werden. Es ist uns gelungen, für die Schulungen 2020 ausgewiesene Experten auf dem Gebiet der Sepsis zu gewinnen.

Die Schulungen erfolgen über ein Videokonferenzsystem.

Zu den Referenten

Priv-Doz. Dr. med. Matthias Gründling leitet seit 2006 das Qualitätsmanagementprojekt Sepsisdialog und ist Leiter der Arbeitsgruppe Klinische Sepsisforschung  der Klinik für Anästhesiologie der Universitätsmedizin Greifswald.
Der Facharzt für Anästhesiologie und Intensivmedizin sieht seinen Arbeitsschwerpunkt in der Intensivmedizin. Nach der Promotion (Selektive Darmdekontamination) hat er sich wissenschaftlich mit schweren Infektionen und der Sepsis beschäftigt und sich 2017 mit dem Thema "Evaluation eines etablierten Sepsismanagements" im Fachgbiet Anästhesiologie/Intensivmedizin habilitiert.    Er ist Gründungsmitglied der Deutschen Sepsisgesellschaft e.V. (DSG) und leitetete das Regionalzentrum Greifswald des SepNet. Als Sepsisspezialist ist er Mitgleid der Leitlinienkommission des DSG, der Studienleitkommission der SepNet-Studiengruppe und der Arbeitsgruppe Sepsis des Aktionsbündnis Patientensicherheit. Sein Publikationsschwerpunkt liegt im Bereich der Intensivmedizin und der Sepsis (PubMed: Grundling M Gruendling M ).
Aktuelle Schwerpunkte der Arbeit im Bereich Sepsis sind die Auswertung bisheriger Daten des Qualitätsmanagementprojektes Sepsisdialog (ca. 20 Promotionsthemen), das Sepsisscreening  sowie die Optimierung der Blutkulturdiagnostik an der Universitätsmedizin Greifswald. https://www.medizin.uni-greifswald.de/sepsis/de/sepsisdialog/ueber-uns/matthias-gruendling/

Prof. Dr. med. Evgeny Idelevich ist leitender Oberarzt am Friedrich Loeffler-Institut für Medizinische Mikrobiologie der Universitätsmedizin Greifswald. Aktuell beschäftigt er sich mit modernen diagnostischen Verfahren in der Medizinischen Mikrobiologie.
Prof. Idelevich hat im russischen Smolensk Medizin studierte, und arbeitet mehrere Jahre am Institut für Medizinische Mikrobiologie in Münster. Ein Schwerpunkt seiner Forschung war in den vergangenen Jahren neben der schnellen Sepsisdiagnostik auch die beschleunigte Diagnostik von multiresistenten Erregern und deren Resistenzmuster.

Entsprechend liegen seine Publikationsschwerpunkte u.a. im Bereich der Erregerdiagnostik und der Optimierung der Blutkulturdiagnostik (PubMed: Idelevich EA).

 

Priv.-Doz. Dr. Gunnar Elke ist Oberarzt der Klinik für Anästhesiologie und Operative Intensivmedizin des Universitätsklinikums Schleswig-Holstein (UKSH), Campus Kiel. Er beschäftigt sich wissenschaftlich seit Jahren schwerpunktmäßig mit den Themen Sepsis und Ernährung von Intensivpatienten. Als Stellvertreter der Sektion Metabolismus und Ernährung der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin war er federführend an der Erstellung der S2k-Leitlinie "Klinische Ernährung in der Intensivmedizin" der AWMF beteiligt. Er war wesentlich an zahlreichen internationalen Studien zur Ernährung des Intensivpatienten beteiligt.

Seine Publikationsschwerpunkte liegen im Bereich der Intensivmedizin, der Sepsis und insbesondere der Ernährung des Intensivpatienten (PubMed: Elke G).

 

Prof. Dr. med. Mathias Pletz ist Internist, Pneumologe und Infetktiologe, er leitet das Institut für Infektionsmedizin und Krankenhaushygiene des Universitätsklinikums Jena. Durch seine klinische und wissenschaftliche Arbeit hat er in den vergangenen Jahren das Bild der sich entwickelnden klinischen Infektologie in Deutschland wesentlich mit geprägt. Das Institut für Infektionsmedizin und Krankenhaushygiene ist aktiv mit Forschungsprojekten an verschiedenen Förderprogrammen und Konsortien beteiligt, wie dem IFB Sepsis und Sepsisfolgen (Center for Sepsis Controll and Care), InfectControl 2020, BiophotonicsPlus, dem Forschungs Campus InfectoGnostics und dem Innovationsnetzwert CleanHand.

Prof. Pletz ist in zahlreiche nationale und internationale Projekte und Gremien zur Infektionsmedizin und Krankenhaushygiene sowie Sepsis und Antiinfektivatherapie involviert.

Seine zahlreichen Publikationen liegen schwerpunktmäßig im Bereich der Infektologie, der Sepsis und der Antiinfektivatherapie (PubMed: Pletz M).

 

Prof Dr. med. Nils-Olaf Hübner leitet den Zentralbereich Hygiene der Universitätsmedizin Greifswald als leitender Krankenhaushygieniker. Als Facharzt für Hygiene und Umweltmedizin waren Schwerpunkte seiner Arbeit die Epidemiologie multiresistenter Erreger und zahlreiche Aspekte der praktischen Krankenhaushygiene. So leitete er das vom BMBF geförderte Projekt Modellvorhaben Health, Innovative Care and Regional Economy (HICARE) – Aktionsbündnis gegen multiresistente Erreger in einem regional konzertierten Ansatz, um der Ausbreitung multiresistenter Erreger (MRE) wirkungsvoll zu begegnen. Aktuell leitet er das viel beachtete AHOI-Projekt, dessen Ziel es ist, das Potential der aktiven Beteiligung der Patienten und Pflegebedürftigen sowie ihrer Angehörigen für die Vermeidung nosokomialer Infektionen zu erforschen und Musterlösungen zur Realisierung dieses Potentials zu entwickeln

Sein Publikationsschwerpunkt liegt in der Erforschung von Hygienestrategien zur Bekämpfung von Infektionen mit multiresistenten Erregern (PubMed:Hübner NO).

 

 

 

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Prof. Dr. med. Evgeny Idelevich ist leitender Oberarzt am Friedrich Loeffler-Institut für Medizinische Mikrobiologie der Universitätsmedizin Greifswald. Aktuell beschäftigt er sich mit modernen diagnostischen Verfahren in der Medizinischen Mikrobiologie.
Prof. Idelevich hat im russischen Smolensk Medizin studierte, und arbeitet mehrere Jahre am Institut für Medizinische Mikrobiologie in Münster. Ein Schwerpunkt seiner Forschung war in den vergangenen Jahren neben der schnellen Sepsisdiagnostik auch die beschleunigte Diagnostik von multiresistenten Erregern und deren Resistenzmuster. Entsprechend liegen seine Publikationsschwerpunkte u.a. im Bereich der Erregerdiagnostik und der Optimierung der Blutkulturdiagnostik (PubMed: Idelevich EA).

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Priv.-Doz. Dr. Gunnar Elke ist Oberarzt der Klinik für Anästhesiologie und Operative Intensivmedizin des Universitätsklinikums Schleswig-Holstein (UKSH), Campus Kiel. Er beschäftigt sich wissenschaftlich seit Jahren schwerpunktmäßig mit den Themen Sepsis und Ernährung von Intensivpatienten. Als Stellvertreter der Sektion Metabolismus und Ernährung der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin war er federführend an der Erstellung der S2k-Leitlinie "Klinische Ernährung in der Intensivmedizin" der AWMF beteiligt. Er war wesentlich an zahlreichen internationalen Studien zur Ernährung des Intensivpatienten beteiligt.
Seine Publikationsschwerpunkte liegen im Bereich der Intensivmedizin, der Sepsis und insbesondere der Ernährung des Intensivpatienten (PubMed: Elke G).

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Prof. Dr. med. Mathias Pletz ist Internist, Pneumologe und Infetktiologe, er leitet das Institut für Infektionsmedizin und Krankenhaushygiene des Universitätsklinikums Jena. Durch seine klinische und wissenschaftliche Arbeit hat er in den vergangenen Jahren das Bild der sich entwickelnden klinischen Infektologie in Deutschland wesentlich mit geprägt. Das Institut für Infektionsmedizin und Krankenhaushygiene ist aktiv mit Forschungsprojekten an verschiedenen Förderprogrammen und Konsortien beteiligt, wie dem IFB Sepsis und Sepsisfolgen (Center for Sepsis Controll and Care), InfectControl 2020, BiophotonicsPlus, dem Forschungs Campus InfectoGnostics sie dem Innovationsnetzwert CleanHand.
Prof. Pletz ist in zahlreiche nationale und internationale Projekte und Gremien zur Infektionsmedizin und Krankenhaushygiene sowie Sepsis und Antiinfektivatherapie involviert.
Seine zahlreichen Publikationen liegen schwerpunktmäßig im Bereich der Infektologie, der Sepsis und der Antiinfektivatherapie (PubMed: Pletz M).

 

 

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Prof Dr. med. Nils-Olaf Hübner leitet den Zentralbereich Hygiene der Universitätsmedizin Greifswald als leitender Krankenhaushygieniker. Als Facharzt für Hygiene und Umweltmedizin waren Schwerpunkte seiner Arbeit die Epidemiologie multiresistenter Erreger und zahlreiche Aspekte der praktischen Krankenhaushygiene. So leitete er das vom BMBF geförderte Projekt Modellvorhaben Health, Innovative Care and Regional Economy (HICARE) – Aktionsbündnis gegen multiresistente Erreger in einem regional konzertierten Ansatz. um der Ausbreitung multiresistenter Erreger (MRE) wirkungsvoll zu begegnen. Aktuell leite er das viel beachtete AHOI-Projekt, dessen Ziel es ist, das Potential der aktiven Beteiligung der Patienten und Pflegebedürftigen sowie ihrer Angehörigen für die Vermeidung nosokomialer Infektionen zu erforschen und Musterlösungen zur Realisierung dieses Potentials zu entwickeln.
Sein Publikationsschwerpunkt liegt in der Erforschung von Hygienestrategien zur Bekämpfung von Infektionen mit multiresistenten Erregern (PubMed: Hübner NO).

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