Neonatologische Intensivstation (NEO 1)

Hier liegen kleine Patienten, die entweder zu früh geboren oder schwer erkrankt sind.
Vom Kreissaal der Universitätsfrauenklinik trennt uns nur eine Tür (Wand-an-Wand-Lösung). Genauso so eng ist die Zusammenarbeit mit den Geburtshelfern.

Daher befinden sich fast alle Kinder im Brutkasten (Inkubator). Sie bedürfen gleichzeitig sowohl einer behutsamen Pflege als auch einer intensiven Überwachung der wichtigsten Körperfunktionen. Nur wenn und soweit sie dies nicht alleine schaffen, werden sie von uns unterstützt und erhalten z.B. Atemhilfe bzw. künstliche Beatmung oder werden künstlich ernährt.

Die Station baulich nach den Leitlinien des Robert-Koch-Instituts ausgerichtet und mit modernster und neuer Technik für unsere kleinsten Patienten ausgestattet. Ein elektronisches Krankenaktensystem mit automatischer Aufzeichnung hilft, dass Schwestern und Ärzte mehr Zeit für die Kinder haben.

Wir legen großen Wert darauf, die Eltern in die Pflege ihres Kindes so oft wie möglich einzubeziehen. Dazu gehört auch intensiver Körperkontakt zu Vater und Mutter durch das sogenannte Känguruhing. Eine Unterbringung eines Elternteils in der Nähe des Kindes auf dem Gelände der Kinderklinik ist auch über längere Zeit möglich.

Aufgrund der überwältigenden Vorteile der Ernährung mit Muttermilch, die hilft Komplikationen und chronische Erkrankungen von Frühgeborenen zu vermindern, gibt es in Greifswald eine modern eingerichtete und nach neusten Gesichtspunkten arbeitende Frauenmilchbank. Falls also eine Ernährung mit eigener Muttermilch nicht möglich ist, steht dafür Spenderfrauenmilch bereit.

 

 

Stationstelefon:  03834 86-6366

FAX:                  03834 86-7363

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